Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?
Bei zu hohem Blutdruck ist das gesamte Gefäßsystem stark belastet,
weil die Gefäße einem höheren Druck
standhalten müssen. Dadurch können kleinste
Risse in der Gefäßinnenhaut entstehen. An
diesen lädierten Stellen kommt es durch eine Reihe
von Stoffwechselprozessen zur Verdickung und Verhärtung
der Gefäßwände. Mediziner sprechen dann
von der Ausbildung einer Atherosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung).
Bluthochdruck ist dabei der wichtigste
Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose.

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Als Folge der Atherosklerose kommt es zum teilweisen
oder vollständigen Verschluss der betroffenen Arterien
und damit zur Unterversorgung nachfolgender Organe
mit Blut.
Betrifft die Atherosklerose die Herzkranzgefäße kann es zu Angina pectoris-Anfällen oder zur Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit kommen. Ein vollständiger Gefäßverschluss führt zum Herzinfarkt.
Sind Nierenarterien betroffen, können die Nieren ihre
Aufgabe, Blut zu filtern und von giftigen Stoffwechselprodukten
zu befreien, nicht mehr nachkommen. Es entwickelt sich eine sogenannte Niereninsuffizienz.
Im Gehirn kann eine Unterversorgung durch Atherosklerose einen Schlaganfall zur Folge haben.
Hoher Blutdruck kann aber noch weitere Folgen haben:
Da das Herz bei Bluthochdruck das Blut mit größerem Kraftaufwand
durch die Arterien pumpen muß, arbeitet es ständig mit voller Kraft.
Diese dauerhafte Überbelastung führt zur Herzmuskelschwäche (medizinisch: Herzinsuffizienz) und das Herz kann seine Funktion nicht mehr voll erfüllen.

Wie wird Bluthochdruck behandelt?
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